Sie sind hier:

Brühlsche Terrassen Dresden

Mit der Brühlschen Terrasse hat Dresden einen Anziehungspunkt von einmaligem Reiz. Ihre Geschichte, ihre städtebauliche Ausgestaltung durch historische Gebäude auf der Stadtseite und der Blick auf Strom und Elbtal verbinden sich zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die Brühlsche Terrasse ist über 400 Jahre alt. Nach der Oberflächensanierung im Jahr 1991 waren schon kurze Zeit später die Gewölbekeller völlig durchnässt. Bei der Suche nach der Ursache wurde festgestellt, dass über den Gewölben keine Sickerwasserdichtung eingebaut worden war. Dies galt es nun nachzuholen. Ein zweites Mal innerhalb von fünf Jahren wurde alles wieder aufgerissen. Dabei musste zu jeder Zeit ein Durchgang für Touristen verbleiben. Zwei Notausgänge eines zur Stadtseite stehenden Hotels mussten ständig verfügbar sein. Diese Auflagen erforderten von der ausführenden Firma beim ersten Bauabschnitt neue Problemlösungen. In etwa 1,50 m Tiefe musste unter Einbeziehung aller unterirdischen Bauwerke wie Brückenanschluss, Heizkanal, Lüftungsschächte, Fundamente und Außenmauern die Abdichtung aufgebracht werden. Zusätzlich waren Drainagen zu verlegen und Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Kabel zu erneuern.

Auf ca. 3.000 m² wurde ein Gefälle aufgebracht, das anschließend mit dem mineralischen System AQUAFIN-2K von SCHOMBURG abgedichtet wurde. Wirtschaftliche Verarbeitung und Sicherheit sowie gute Erfahrungen bei der Ausführung einer Dichtung im unterirdischen Bereich am Schauspielhaus Dresden waren Gründe für die Entscheidung für das seit mehr als zwanzig Jahren bewährte System. Besonders wichtig war auch die Herstellung eines nahtlosen Überganges zwischen ausgeführten und auszuführenden Bereichen, da sich die Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinzogen.

Da während der gesamten Bauzeit die Brühlschen Terrasse für den Touristenverkehr geöffnet blieb, erfolgte die Ausführung in zwei Bauabschnitten mit weiteren Unterteilungen. Der erste Bauabschnitt, begonnen im Juni 1996, wurde im Herbst 1997 beendet. Der zweite Abschnitt im gleichen Umfang folgte direkt im Anschluss und ist inzwischen ebenfalls fertig gestellt. Hier wurde im Bereich des Kanonenhofes aus bauphysikalischen Gründen neben der Abdichtung eine Wärmedämmung und eine Dampfsperre gefordert. Dieses Problem wurde mit dem dampfdichten und druckstabilen Sicherheitsdämmstoff Foamglas gelöst. Die Verklebung und Fugenabspachtelung erfolgte mit der dampfsperrenden Bitumenspachtelmasse COMBIFLEX-C2 von SCHOMBURG. Der nachfolgende Estrich auf Trennlage wurde wiederum mit AQUAFIN-2K abgedichtet.


das bauzentrum 5/2000

Objekttyp: Schloss / Burg / Historische Gebäude / Museum

Anwendung:
Abdichtung

Objektgröße: ca. 4000 m²

Eingesetzte Produkte:
Pfeil  AQUAFIN-2K
Pfeil  COMBIFLEX-C2
Pfeil  UNIFIX-2K/6

Ausführungszeitraum: 1/ 2001

Ort: Deutschland / Dresden



Architekt:
IPRO Dresden Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
IPRO Dresden Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
01069 Dresden

Ausführende Firma:
Malchin Bauunternehmung GmbH
Malchin Bauunternehmung GmbH
01454 Radeberg

Ausführende Firma:
Sa. Ba. Baugesellschaft mbH
Sa. Ba. Baugesellschaft mbH
01744 Friedersdorf

Produkt-Schnelleinstieg

Produkt-Schnelleinstieg
Los

Verbrauchsrechner

Kalkulieren Sie schnell und komfortabel Ihren Verbrauch unserer Produkte.

Zum Verbrauchsrechner

Service

(+49) 5231/953-00
Newsletteran/abmelden
HändlersucheSuche starten

Unsere Produktinformationen finden Sie unter www.heinze.de.