Muss auch bei einem neuen Zementestrich die Oberfläche für eine Beschichtungsmaßnahme mechanisch (Kugelstrahlen etc.) vorbehandelt werden?
Der Untergrund muss durch ein geeignetes Verfahren vorbereitet werden, so dass eine porenoffene, für eine Beschichtung geeignete Oberfläche entsteht. Alle haftungsmindernden Stoffe müssen entfernt werden. Dies kann u.a. durch Strahlen, Schleifen oder ein gleichwertiges Verfahren erfolgen.
Wann wird bei zementgebundenen Untergründen im Allgemeinen eine für Reaktionsharzbeschichtungen erforderliche Restfeuchtigkeit von 4% erreicht?
Dies ist abhängig von der Bauteildicke sowie den Umgebungsbedingungen. Bei Zementestrichen kann man davon ausgehen, dass dieser Wert nach ca. 28 Tagen und bei monolithisch eingebauten Betonen nach ca. 3 Monaten erreicht wird.
Kann man bei zementgebundenen Untergründen vor Erreichen der geforderten Restfeuchte eine Reaktionsharzbeschichtung, auch ohne Gefahr von späterer Blasenbildung (Dampfdruck, Osmose), vornehmen?
Ja, durch eine Spezialgrundierung mit ASODUR-SG2.
Kann man mit Reaktionsharzbeschichtungen auch stark geneigte Flächen o. Wände beschichten?
Ja, durch Zugabe von Stellmitteln (Thixotropiermittel) wie ASO-Faserfüllstoff.
Kann man durch Zugabe unterschiedlicher Härtermengen die Aushärtezeiten von 2 K-Epoxi- oder PU-Harzen beeinflussen?
Nein, da bei Abweichungen des vorgegebenen Mischungsverhältnisses die überschüssigen Anteile nicht gebunden werden, die Beschichtung härtet kaum oder ungleichmäßig aus (weiche Stellen etc.).
Welche Werkzeuge werden für Reaktionsharzbeschichtungen benötigt?
Zum Mischen der Komponenten : Rührgefäß (zusätzlich zum Liefergebinde), Rührwerk bzw. langsam laufende Bohrmaschine, Rührwendel, evtl. Waage.
Zur Applikation als Versiegelung (Rollbeschichtung): Pinsel; fusselfreie, lösungsmittelbeständige Fellrollen.
Zur Applikation als Spachtelauftrag (Verlaufsbeschichtung): Kelle u. o. Rakel, Zahnrakel, Stachelwalze, Nagelschuhe
Wann muss ich eine Reaktionsharzbeschichtung mit der Stachelwalze entlüften?
Bei Beschichtungen mit einem Materialverbrauch ab 1,5kg /m² oder höher auf der Fläche pro Arbeitsgang. Das Abstacheln des Materials sollte erst nach ca. 20 Minuten nach der Materialapplikation erfolgen.
Warum reagiert das 2-Komp. Epoxidharz so schnell, dass das Material nicht so zügig verarbeiten werden kann?
Für die Materialreaktion spielt die Temperatur von Material und Untergrund sowie die angegebene Topfzeit eine wesentliche Rolle. Nach dem Anmischen des Materials (siehe Angaben Technische Merkblatt) ist dieses sofort auf den Untergrund zu verteilen, dadurch nimmt sich das Material sofort die Untergrundtemperatur an und die Materialreaktionszeit verzögert sich. Um so kompakter sich das angemischte Material im Gebinde befindet um so schneller ist die Materialreaktion, wenn nicht anders möglich ein Verarbeitungsgebinde mit großem Durchmesser verwenden. Niemals aus dem Liefergebinde arbeiten.
Weitere professionelle Beschichtungssysteme für Bodenbeschichtungen finden Sie auf www.schomburg-ics.de.
Der Untergrund muss durch ein geeignetes Verfahren vorbereitet werden, so dass eine porenoffene, für eine Beschichtung geeignete Oberfläche entsteht. Alle haftungsmindernden Stoffe müssen entfernt werden. Dies kann u.a. durch Strahlen, Schleifen oder ein gleichwertiges Verfahren erfolgen.
Wann wird bei zementgebundenen Untergründen im Allgemeinen eine für Reaktionsharzbeschichtungen erforderliche Restfeuchtigkeit von 4% erreicht?
Dies ist abhängig von der Bauteildicke sowie den Umgebungsbedingungen. Bei Zementestrichen kann man davon ausgehen, dass dieser Wert nach ca. 28 Tagen und bei monolithisch eingebauten Betonen nach ca. 3 Monaten erreicht wird.
Kann man bei zementgebundenen Untergründen vor Erreichen der geforderten Restfeuchte eine Reaktionsharzbeschichtung, auch ohne Gefahr von späterer Blasenbildung (Dampfdruck, Osmose), vornehmen?
Ja, durch eine Spezialgrundierung mit ASODUR-SG2.
Kann man mit Reaktionsharzbeschichtungen auch stark geneigte Flächen o. Wände beschichten?
Ja, durch Zugabe von Stellmitteln (Thixotropiermittel) wie ASO-Faserfüllstoff.
Kann man durch Zugabe unterschiedlicher Härtermengen die Aushärtezeiten von 2 K-Epoxi- oder PU-Harzen beeinflussen?
Nein, da bei Abweichungen des vorgegebenen Mischungsverhältnisses die überschüssigen Anteile nicht gebunden werden, die Beschichtung härtet kaum oder ungleichmäßig aus (weiche Stellen etc.).
Welche Werkzeuge werden für Reaktionsharzbeschichtungen benötigt?
Zum Mischen der Komponenten : Rührgefäß (zusätzlich zum Liefergebinde), Rührwerk bzw. langsam laufende Bohrmaschine, Rührwendel, evtl. Waage.
Zur Applikation als Versiegelung (Rollbeschichtung): Pinsel; fusselfreie, lösungsmittelbeständige Fellrollen.
Zur Applikation als Spachtelauftrag (Verlaufsbeschichtung): Kelle u. o. Rakel, Zahnrakel, Stachelwalze, Nagelschuhe
Wann muss ich eine Reaktionsharzbeschichtung mit der Stachelwalze entlüften?
Bei Beschichtungen mit einem Materialverbrauch ab 1,5kg /m² oder höher auf der Fläche pro Arbeitsgang. Das Abstacheln des Materials sollte erst nach ca. 20 Minuten nach der Materialapplikation erfolgen.
Warum reagiert das 2-Komp. Epoxidharz so schnell, dass das Material nicht so zügig verarbeiten werden kann?
Für die Materialreaktion spielt die Temperatur von Material und Untergrund sowie die angegebene Topfzeit eine wesentliche Rolle. Nach dem Anmischen des Materials (siehe Angaben Technische Merkblatt) ist dieses sofort auf den Untergrund zu verteilen, dadurch nimmt sich das Material sofort die Untergrundtemperatur an und die Materialreaktionszeit verzögert sich. Um so kompakter sich das angemischte Material im Gebinde befindet um so schneller ist die Materialreaktion, wenn nicht anders möglich ein Verarbeitungsgebinde mit großem Durchmesser verwenden. Niemals aus dem Liefergebinde arbeiten.
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